Zahnärztlicher Notdienst

Der zahnärztliche Notdienst findet jeweils von

Freitag 13.00 Uhr bis Montag früh 8.00 Uhr statt.

 

An Feiertagen ist ebenfalls ein Notdienst eingeteilt.

 

Die Tel.-Nummer erfahren Sie unter der Nummer des Deutschen Rotes Kreuzes DRK:

Telefon: 07441- 86714

 

 

Bei der KZV Baden-Württemberg wird eine Notdienstliste geführt.

Tipps

 
  1. Ruhe bewahren
  2. Den Verletzten (häufig ein Kind) untersuchen, um festzustellen, ob der Zahn oder ein Teil davon durch den Schreck eingeatmet (aspiriert) oder verschluckt wurde. In manchen Fällen ist der Zahn durch den Schlag auch so weit in den Kiefer hineingeschoben worden, daß er kaum mehr zu sehen ist. Es sollten am Unfallort keine Manipulationen an den Zähnen durchgeführt werden!

Weiteres Vorgehen:

Ist durch den Unfall (Fahrrad, Inline-Skates etc.) ein Zahn ausgeschlagen worden, sollte der Zahn sofort gesucht werden. Ist er noch im Mund, sollte er herausgenommen werden, damit er nicht verschluckt oder gar eingeatmet werden kann. Auf jeden Fall den Zahn aufbewahren!

Ist der Zahn nicht mehr im Mund, sollte die Umgebung des Unfallortes sorgfältig abgesucht werden. Wird der Zahn aufgefunden, sollte er an der Zahnkrone und nicht an der Wurzel gehalten werden. Mit dem Zahn bzw. abgebrochenen Zahnteilen ist unverzüglich der Zahnarzt aufzusuchen.

Aufbewahrung ausgeschlagener Zähne:

Idealerweise sollte der Zahn in einer sogenannten Zahnrettungsbox, die es in jeder Apotheke gibt, aufbewahrt und transportiert werden. Ist eine solche Box nicht vorhanden, kann auch H-Milch verwendet werden. Bei älteren Patienten kann in Ausnahmefällen der Transport unter der Zunge geschehen. Allerdings besteht hier die Gefahr, den Zahn zu verschlucken oder einzuatmen.

Wichtig bei Zahnunfällen:

Unverzüglich den Zahnarzt oder außerhalb der Sprechstunde den zahnärztlichen Notdienst oder eine Zahnklinik aufsuchen!

Ausgeschlagene Zähne können meist wieder in den Kiefer zurückgesetzt (replantiert) werden. Ob und in welcher Form der Zahn danach wieder anwächst, hängt ganz entscheidend davon ab, wie er seit dem Unfall aufbewahrt wurde und wieviel Zeit verstrichen ist.

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